Da der Axel gerade dank der gigantischen Ueberseeleitungen, die die ganze Welt miteinander verbinden, vorallem aber zwischen den wichtigsten westlichen Industrielaendern an den tiefsten Punkten des Meeres verlegt sind (also zwischen Neusseeland und Oesterreich), mit seiner Herzensdame telefoniert, verbleibt mir die Pflicht aber auch hauptsaechlich die Ehre euch von unserer Fiji Woche zu berichten. Das gibt mir und euch die Chance, das Ganze aus meiner Perspektive (also der einzig richtigen) zu beleuchten.
Wer nicht alles lesen will, dem empfehle ich diesen Link zu klicken. Oder oben auf "Map" klicken, da ist jetzt unsere Bildergallerie gespeichert.
Hier die ausfuehrliche Beschreibung der letzten Woche:
Angekommen am Samstag fruehmorgens um 5 Uhr nach einem 10 stuendigen Flug liessen wir es uns nicht nehmen als erstes die wunderschoene Gegend rund um unser Hotel zu erkunden. Leider stellten wir enttaeuscht fest, dass wir weder Strand noch blaues Meer vor unserer Huettentuere finden und auch in naher Zukunft nicht finden wuerden (Ebbe & Flut sei dank). Ich selbst widmete mich daraufhin dem kulturellen Austausch zwischen meiner Wenigkeit und der dort Angesiedelten. Freundliche Worte wurden ausgetauscht, einander bei einer Schale
Kava naeher kennengelernt. Axel hingegen lernte die Poolbar und ihre suessen Verlockungen naeher kennen. Nach ein oder zwei Cocktails begann er auch schon der etwas naiven, aber dennoch umso huebscheren, kohlenschwarzen jungem Maedchen (vielleicht etwas zu jung) schoene Augen zu machen. So verging die erste Nacht.
Die naechsten Tage ueber bereisten wir das Land. Lernten die Menschen und ihre Doerfer kennen. Waehrend ich selbst Geschenke an kleine Kinder verteilte und ab und zu vom Buergermeister der bescheidenen Ansiedelungen zu einer Ansprache angehalten wurde, fotografierte Axel die Eingeborenen auf obszoene Art und Weise. Oft mussten wir schnell die Flucht ergreifen weil Hr. Stasnz jun. einem jungem Hund aus reiner Bosheit in den Schwanz biss.
Von Dienstag an beruhigte sich die Situation dann wieder ein wenig, weil wir neben dem Tauchkurs kaum Zeit und Energie fuer weitere Reisen aufbrachten. Trotzdem freundete ich mich mit dem Exkoch unseres Ressortes so weit an, dass er mich in sein Haus einlud und mir von den kulinarischen Kostbarkeiten seiner Heimat reichte. Derweil wankte Axel mehr als er sass in den weichen Hockern der Bar. Immer wieder rief er dabei laut und dennoch kaum verstaendlich "Virgin Mary" und lachte dazu unertraeglich dreckig. Mary hiess die nette Dame an der Bar mit der ich oft zwar zwischen Tuer und Angel (den ich bin dem Alkohol bekanntlich nicht recht zugetan) aber dennoch sehr tiefsinnige Gespraeche ueber Gott und Fiji fuehrte.
Am Freitag stand dann endlich fest, dass wir doch noch alle unseren Tauchschein bekommen wurden. Zwar bestand darueber bei Horst, Tini (100%++) und mir kein Zweifel, doch nachdem Axel in einem Anfall der Cholerik einen sehr seltenen Reef Shark schwerst verletzte wurde extra eine Kommision einberufen um diese Angelegenheit zu klaeren. Erst nachdem ich ein Wort mit dem Vorsitztenden gewechselt hatte, wurden wir uns einige, dass ich Axel naeher im Auge behalten wuerde, er ihm dafuer den Tauschein aushaendigte. Das traff sich sehr gut, denn durch diese Unterbrechung wurde unser Aufbruch sehr stark verzoegert. Ein Gutes hatte die Sache aber doch, denn dadurch konnte ich den Reef Shark (den ich Axels gefleischten Zaehne entrissen hatte) noch gesund pflegen und in die Freiheit entlassen. Axel feierte das Ganze indem er sich betrunken in den Pool stuerzte und danach einige Bula-Maenner, die ihn retten wollte, aufs schlimmste beschimpfte und sich dann von oben bis unten erbrach!
Entschuldigt die Rechtschreib und Tippfehler, sowie die unschoenen Ausformulierungen aber die anderen verhungern gerade